Im Kloster „St. Gertrud“
Am 12. April fuhr eine kleine Gruppe der Pfarrei in das Benediktinerinnen Kloster „St. Gertrud“ in Alexanderdorf. Wir wollten durch diese Fahrt diesen, für unser Bistum, wichtigen Ort und die Schwestern, die dort leben, kennen lernen und wir wollten uns gemeinsam auf die kommende Karwoche einstimmen. Mit zwei Kleinbussen machten wir uns am Morgen nach der Hl. Messe in Heringsdorf unter dem Segen Gottes in Richtung Berlin auf den Weg. Das Wetter versprach nicht viel Gutes und es wurde auch ein typischer April Tag, mit Wolken, Regen und Sonne. Nach einem Zwischenstopp auf der Autobahn kamen wir gegen 15:00 Uhr im Kloster an. Nach dem die Zimmer verteilt waren und die Betten bezogen waren, gab es erst einmal eine Kaffeerunde zum Geburtstag von Sr. Luzia. Dann ein erstes Kennenlernen der Kirche und des Geländes. Um 17:30 Uhr das Vespergebet mit den Schwestern und anderen Gästen des Hauses. 27 Schwestern gehören zum Konvent. Nach dem Abendessen und der Komplet trafen sich alle um Sr. Luzia noch eine große „Geburtstagstorte“ zu übergeben und den Tag in gemeinsamer Runde mit Klosterwein abzuschließen. Der nächste Tag begann für einige mit dem Stundengebet der Laudes schon um 6:00 Uhr. Um 7:30 Uhr feierten wir gemeinsam mit dem Konvent die Hl. Messe. Nach dem Frühstück nahm sich Sr. Beata Zeit, um uns von der Geschichte Ihres Klosters zu berichten und uns vom jetzigen Klosterleben zu erzählen. Für einige war es die erste Begegnung mit dieser Lebensform in der Nachfolge. Dann nahmen wir uns Zeit um, uns mit einem Bibeltext auseinanderzusetzen. Es war der Zöllner Zachäus, der uns zum Nachdenken anregte und wir der Frage nachgingen: Wie wir selber Gott begegnen können und wollen? Das war eine gute Einstimmung auf die kommenden Kar- und Ostertage. Da das Wetter nicht so richtig zum Spazierengehen einlud, machten wir nachdem Mittagessen und dem Stundengebet einen ausgiebigen Mittagsschlaf. Dann sahen wir den Film: „Der Junge im gestreiften Pyjama“ nach dem Roman von John Boyne. Das war sicherlich kein ganz leichter Film, aber auch er zeigte uns, wofür Gott den Weg an das Kreuz gegangen ist. Nach der Vesper und dem Abendessen ging es dann doch noch zu einer kurzen Spazierende durch den Wald. Am Abend wieder gemütliche Runde bei Klosterwein. Am nächsten Morgen feierten wir die Hl. Messe mit dem Bischof Feige aus Magdeburg. Nach dem Frühstück ging es dann auch schon wieder an das Koffer packen und wir machten uns auf den Weg zum ehemaligen Zisterzienser Kloster in Lehnin. Hier gab es eine Führung durch die Kirche und über das Klostergelände. Heute gibt es dort einen ev. Kirchengemeinde, einen ev. Kindergarten, ein Krankenhaus der Diakonie, eine diakonische Schwesternschaft und Diakonissinnen. Nach Mittagessen und einem Spaziergang durch den kleinen Ort Lehnin gab es noch eine Kaffeerunde und der Besuch der kleinen kath. Kapelle zur „Hl. Familie“ und dann ging es wieder auf die Insel Usedom zurück.
A.S.