10-jähriges Kirchweihfest und Jubiläum des Seniorenzentrums „Stella Maris“
Am 27. Nov. 2010 feierte die Gemeinde Stella Maris und die Caritas ihr 10-jähriges Kirchweihfest. Erinnert wurde an den ersten Spatenstich am 02.07.1999 von Frau Gertrud Horst mit 107 Jahren und den letzten eingeschlagenen Nagel von Herrn Ingo Ohlemann beim Richtfest. Erwähnt wurden viele, die gekämpft haben, damit die Kirche mit dem Seniorenheim in Heringsdorf neu errichtet wird. Die Einweihung konnte dann auch am 30.11.2000 gefeiert werden. Besonders an Pfarrer Bernhard Langner wurde gedacht, der sich vehement für diese Symbiose einsetzte zusammen mit dem heutigen Pfarrgemeinderats-vorsitzenden und damaligen Leiter des Caritas Seniorenheimes Ingo Ohlemann.
Der Tag begann mit einem Festgottesdienst um 9:30 Uhr. Außer Pfarrer Sommer und Pfarrer Fethke zelebrierten auch zwei polnische Priester, Pfarrer und Dekan Zbigniew Rezeszótko aus der Gemeinde Stella Maris in Swinemünde und Pfarrer Bernhard Bugaszewsk aus unserer Freundesgemeinde St. Adalbert von Wollin. Pfarrer Sommer wies in seiner Predigt auf den Baustil und den Bauort der Kirche hin. Zum einen sind unsere Kirchen himmelwärts gebaut, um die Verbindung Gottes zu den Menschen und der Menschen zu Gott aufzuzeigen. Zum anderen befindet sich unsere Kirche in der Mitte des Seniorenzentrums, damit jeder, egal ob Mitarbeiter, Mitbewohner, Urlauber oder Gemeindemitglied hier Zuflucht im Gebet finden und Kraft tanken kann. Musikalisch unterstützt wurde die Hl. Messe vom Posaunenchor bestehend aus ev. und kath. Gemeindemitglieder und dem Familienchor der Gemeinde.
Um 11:00 Uhr führte Thomas Witkowski, Regionalleiter der Caritasaltenhilfe, durch das weitere Festprogramm. Er erklärte die Bedeutung des Namens „Stella Maris“. Übersetzt heißt er Stern der Meere und erinnert an die Mutter Gottes. Seeleute baten Maria um Schutz während der Seereise und um eine gesunde Heimkehr. Zwischen weiteren Grußworten gab es musikalischen Darbietungen. Am Ende dieses Festaktes wurden einigen Personen für ihre besonderen Verdienste im Gemeindeleben und im Seniorenzentrum für Ihren Einsatz gedankt.
Anschließend wurde das auswahlreiche Buffet eröffnet. Für jeden Geschmack war etwas dabei, der Appetit war groß und alle wurden satt. Ein Lob an die Küche!
Wir hatten alle Zeit zum essen, erzählen, einander kennen zu lernen, kurz um, es gab einen Austausch zwischen Jung und Alt.
Zu Gute kam uns allen der nächste Programmpunkt an der frischen Luft, nämlich die Eröffnung des Gebetsweges, der rund um die Kirche und das Seniorenzentrum führt.
Es gibt fünf Stationen, die zum Verweilen und zum Beten einladen. Jede einzelne Station wurde mit Weihwasser gesegnet. Die Meditation für den Gebetsweg erinnert an den eigenen Lebensweg, den wir gehen. Auch auf unserem Lebensweg haben wir „Halte-Stationen“, an denen wir pausieren, innehalten und nachdenken sollten. Nutzen wir diese Oasen, um Mut und Kraft zu schöpfen für unser eigenes Leben.
Wer wollte konnte im Anschluss an einer Hausführung teilnehmen.
Der Flötenkreis von Frau Schäfer, der LIA (Leben im Alter) Chor und Martin Seimer sorgten zur Freude der Bewohner für eine kleine musikalische Unterhaltung auf den Stationen im Seniorenzentrum.
Im Anschluss gab es ein reichhaltiges Kuchenangebot zum Kaffee. Wieder entstand ein gemütliches Beisammensein.
Zum Abschluss des Festtages segnete Pfarrer Sommer die Adventskränze.
Für alle „Fleißigen Hände“ an diesem Tag sei Dank für ein gelungenes Fest.
Marion von Brechan





